Wellness

Ansicht eines Wellness-Bads

Der Begriff Wellness wurde bereits in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts von dem amerikanischen Sozialmediziner Halbert L. Dunn geprägt. Er setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern “Fitness“ und “well being“.  Aus dieser Zeit stammt auch die bis heute gültige und korrekte Definition des Begriffes als "Kombination aus (objektiv) guter Gesundheit und (subjektiv) erlebtem Wohlbefinden".  

Nach dem Deutschen Wellness-Verband und der Europäischen Wellness-Union ist „Wellness das Ergebnis einer harmonischen Wechselbeziehung von Körper, Geist und Seele innerhalb des privaten, gesellschaftlichen sowie natürlichen Umfeldes".

Das “Wellness-Barometer“ der Europäischen Wellness Union umfasst  folgende sechs Bereiche:

  • körperliche Fitness
  • geistige Beweglichkeit
  • seelische Belastbarkeit
  • positive Arbeitseinstellung
  • harmonisches Privatleben
  • Einklang mit der Umwelt   

Ein an Wellness orientierter Lebensstil ist stark individuell auf die eigenen Bedürfnisse und Körpersignale ausgerichtet, er ist weniger funktionell mechanistisch bzw. leistungsorientiert. Folgende grundlegenden Prinzipien sollten beachtet werden:

  • Weniger ist oft mehr! Verminderung von Belastungen, Befreiung von Überflüssigem (unnötigen Verpflichtungen, Terminen, Aktivitäten, Sammelleidenschaften, Kleidern, Möbeln) im Sinne von “entrümpeln“.
  • Konzentration der Energie auf die wichtigsten Dinge, die  den persönlichen Lebens- und Wertvorstellungen entsprechen und näher bringen.
  • Wechsel zwischen Phasen der Anspannung und Entspannung, zwischen Zeiten außen orientierter Aktivitäten und Zeiten des Rückzugs und Alleinseins, in denen Körper und Seele sich  entspannen und Erlebtes verarbeitet wird. Wahrnehmung von Körpersignalen.
  • Ausprobieren verschiedener Verfahren, um den eigenen Weg zu Gesundheit und Fitness zu finden und die Lebensqualität zu erhöhen.
  • Verhaltensänderung in kleinen Schritten. Realistische Ziele setzen und auch kleine Fortschritte wert schätzen.