Kämme, Bürsten & Rasierpinsel   Herstellung

Kämme

+
Bundesfachschule für den Parfümerieeinzelhandel e.V.

Ein Kamm besteht aus einem Griff und einer Anzahl von Zähnen, den Zinken. Diese sind je nach Kammtyp in größeren oder kleineren Abständen angeordnet. An der Herstellung hat sich seit den ersten Tagen seiner Nutzung nur sehr wenig geändert. Früher wie heute bestehen Kämme aus einem Rohling des Ausgangsmaterials. Heute meist Kunststoff, Celluloid, Kautschuk oder Holz. In den flachen Rohling werden mit Hilfe einer Säge eine Reihe von Schnitten eingebracht.

Die Zwischenräume zwischen den einzelnen Schnitten bleiben stehen und bilden die eigentlichen Zinken. Abschließend wird der Kamm geschliffen und poliert. Preiswerte Kämme werden heute nicht mehr in diesem Verfahren hergestellt. Sie werden vielmehr in einem Arbeitsschritt in einer Form aus Kunststoff gegossen bzw. gespritzt. Dieses qualitativ schlechtere Verfahren kommt vor allem bei billiger Massenware zum Einsatz.