Türkisches Dampfbad - Hamam

Das traditionelle türkische Dampfbad, das Hamam, lernten die Europäer zuerst unter der Herrschaft der Ottomanen kennen.

Ein Hamam besteht in der Regel aus drei oder vier Räumen, dem Umkleideraum (Camekan), dem Warmluftraum (Sogukluk) und dem Schwitzraum (Hararet oder Halvet, ca. 50°C) sowie dem Ruhe- oder Entspannungsraum (Maslak). Im Hamam bewegt man sich niemals nackt. Ein Tuch, das so genannte Pestemal bedeckt den Körper. Es wird bei einer Luftfeuchtigkeit von 100% und einer Temperatur von ca. 40°C betrieben. Durch die langsame Steigerung der Temperaturen und der Feuchtigkeit ist die Herz-Kreislauf-Belastung im Vergleich zu einer Sauna nicht zu stark.

Wenn der Körper gut erwärmt ist, öffnen sich die Hautporen und die eigentliche Pflege inkl. der Massagen beginnt. Mit Hilfe eines Ganzkörper-Peelings werden durch den Bademeister (Tellak) die abgestorbenen Hautzellen entfernt und das Bindegewebe durchblutet. Dieses geschieht immer im Wechsel mit warmen Wassergüssen. Anschließend folgen Massagen, meist die traditonelle Massage nach dem Einschäumen des ganzen Körpers mit Seifenschaum.


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