Kosmetik

Viele Produkte, die im Badezimmer zum Einsatz kommen, dienen der Kosmetik. Kosmetik bezeichnet die Körper- und Schönheitspflege. Sie lässt sich nach ihren Tätigkeiten in die schmückende Kosmetik, die pflegende Kosmetik (auch erhaltende Kosmetik) und die medizinische Kosmetik unterteilen.

Im Badezimmer stehen die schmückende und die pflegende Kosmetik im Vordergrund. Beinhaltet die Kosmetik neben dem Einsatz von Kosmetik- und Pflegeprodukte auch Aspekte der Ernährung, Bewegung und Entspannung, sprechen wir von Ganzheitskosmetik.

Kosmetische Anwendungen werden seit über 5.000 Jahren verwendet. Eine ganze Reihe von Produkten haben sich seit dieser Zeit nicht wesentlich verändert. Mit dem Aufkommen der chemischen und kosmetischen Industrie in der Mitte des 19. Jahrhunderts ist die industrielle Fertigung von kosmetischen Produkten möglich geworden. Heute ermöglicht die Industrie die Herstellung großer Menge kosmetischer Produkte einheitlicher Qualität.

Intensive Forschungen und eine hoch entwickelte Technik ermöglichen heute innovative Produkte mit bislang ungeahnten Wirkmöglichkeiten.

Was kosmetische Produkte ausmacht, ist ihre Verarbeitung, vor allem aber ihre Zusammensetzung. Ein Kosmetisches Produkte besteht in der Regel aus einem oder mehreren Trägerstoffen, Wirkstoffen oder Zusatzstoffe.

Trägerstoffe sind die kosmetische Basis der Produkte. Sie können zum Beispiel aus  Wasser, Öl oder aus Emulgatoren bestehen.

Wirkstoffe geben dem Produkt seine typischen Eigenschaften. Pflege der Haut, Peeling, Geruchsminderung oder Faltenglättung können Ergebnisse der Wirkstoffe sein.

Zusatzstoffe können zum einen die Wirkstoffe des Produkte unterstützen (z.B. Duftstoffe), die Produkteigenschaften verbessern und stabil halten oder das Produkt vor vorzeitigem Verfall schützen (z.B. Antioxidantien, Konservierungsstoffe, Emulgatoren,…).

Die Benennung der Inhaltsstoffe wird seit 1997 durch die international gültige INCI-Momenklatur geregelt.


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