Haut und Hauttypen

Die Haut ist das größte Gewebe des Menschlichen Körpers. Sie hat eine Fläche von 1,4 bis 2 m" und macht mit fast 20 kg gut ¼ unseres Körpergewichts aus.

Sie hat viele wichtige Eigenschaften: Sie dient dem Schutz, übernimmt Ausscheidungsfunktionen, unterstützt unsere Wärmeregulierung und die Hautatmung und sie ist in der Lage, Stoffe aufzunehmen.  Sowohl von Fläche, Volumen und Vielfältigkeit ist die Haut das größte unserer Sinnesorgane.

Jeder Mensch hat eine unterschiedliche Haut. Die individuelle Verteilung von Sinneszellen, Schweiß- und Talgdrüsen. Pigmenten sowie von Körperbehaarung bilden das Grundmuster unserer Haut. Zusätzlich kann unsere Haut nach vier Hauttypen unterschieden werden. Alter und Geschlecht sind weitere Differenzierungsmöglichkeiten der Haut.

Die vier Typen, in die sich die Haut unterteilt sind:

  • Normale Haut: Feinporig, glatt, geschmeidig. Sie ist der normale Zustand jugendlicher Haut.
  • Trockene Haut: Feinporig, gespannt und dünn sowie transparent. Poren können in der Regel nicht erkannt werden. Der Hauteindruck ist matt und glanzlos.
  • Fettige Haut: Dick und kräftig mit einem starken Glanz. Dieser Hauttyp kann über zahlreiche Mitesserr verfügen. Man unterscheidet fettige Haut in Haut mit gesteigertem Schweiß (Seborrhoe oelosa) und verringertem Schweiß (Seborrhoe sicca).
  • Mischhaut: Stellt eine Mischung der beiden fettigen Hauttypen in der "T-Zone" dar.

Deutliche Unterschiede gibt es auch zwischen männlicher und weiblicher Haut. Weibliche Haut hat eine bis zu 50 % dünnere Epidermis, eine hormonell bedingt hellere Hautfarbe. Sie verfügt über weniger Schweißdrüsen und neigt zu einer früheren Faltenbildung. Weibliche Haut verfügt in der Regel über weniger Talgdrüsen, was zum einen zu einer weniger starken Akne-Bildung führt, zu anderen aber eine insgesamt trockenere Haut bedingt. Da bei Männern das Unterfettgewebe weniger stark ausgeprägt ist, ist Cellulite bei Männern nur selten zu beobachten.

Der Alterungsprozess der Haut läuft bei beiden Geschlechtern gleich ab und beginnt etwa mit 30 Jahren. Durch frühzeitige Pflege (ab dem 20. Lebensjahr) und gesunde Ernährung kann der Alterungsprozess verlangsamt werden. Rauchen und Sonnenbestrahlung beschleunigen die Hautalterung. Altershaut kann oft dünn und pergamentartig erscheinen. Altersflecken oder Alterswarzen sind möglich.

Genetische Ausbildung, Pflege und Lebenswandel bestimmen das Erscheinungsbild der Haut. Der Hauttyp kann sich daher im Lebenswandel ändern und sollte immer wieder neu bestimmt werden.


zurück zur Warengruppe