Rechtliche Aspekte zu Fliesen

Die Generalnorm DIN EN 14411 bündelt alle Produktanforderungen für keramische Fliesen und Platten. Sie gilt in der gesamten Europäischen Union. Ausgenommen von den Vorschriften der DIN EN14411 sind Form- und Kleinteile wie beispielsweise Listelli.

In Teil 1 beschreibt die DIN EN 14411 Produktanforderungen wie Gütemerkmale, Klassifizierung, Prüfverfahren und weitere Anforderungen. Teil 2 der Norm regelt die sogenannte CE–Kennzeichnung (siehe unten), die verbindlich seit 01.12.2005 Marktzugangsvoraussetzung in der Europäischen Union ist.

  • DIN EN 14411
    Keramische Fliesen und Platten - Begriffe, Klassifizierung, Gütemerkmale und Kennzeichnung
  • DIN 51130
    Prüfung von Bodenbelägen - Bestimmung der rutschhemmenden Eigenschaft - Arbeitsräume und Arbeitsbereiche mit Rutschgefahr, Begehungsverfahren - Schiefe Ebene
  • DIN 51097
    Prüfung von Bodenbelägen - Bestimmung der rutschhemmenden Eigenschaft - Nassbelastete Barfußbereiche, Begehungsverfahren - Schiefe Ebene
  • Richtlinie für den Einsatz von Bodenbelägen auf Fußbodenheizungen - Anforderungen und Hinweise (www.flaechenheizung.de, nur für Mitglieder)
  • DIN 18025
    Barrierefreie Wohnungen - Wohnungen für Rollstuhlbenutzer, Planungsgrundlagen
  •  DIN 18030E
    Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen und -anforderungen

Das CE-Zeichen ist eine Art Reisepass für Produkte innerhalb des europäischen Binnenmarktes. Es signalisiert, dass das Produkt den Anforderungen der entsprechenden EU-Richtlinie – insbesonders bezüglich Gesundheitsschutz und Sicherheit der Benutzer und Verbraucher - entspricht und deshalb frei auf dem Gemeinschaftsmarkt in den Verkehr gebracht werden darf. Fliesen, die die CE-Kennzeichnung besitzen, entsprechen mindestens der europäischen Norm 14411.


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