Entsorgung

Für die Entsorgung der Elektrokleingeräte gilt das „Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten“, kurz ElektroG genannt. Es trat  zum 1.1. 2006 in Kraft. Die Hersteller sind verpflichtet, die Elektroaltgeräte zurückzunehmen und einer Verwertung zuzuführen. Der Handel ist dabei nicht verpflichtet, die Elektroaltgeräte zurückzunehmen.

Der Handel kann sich aber bereit erklären im sinne des Kundenservices, Elektrogeräte von privaten Haushalten unentgeltlich zurückzunehmen und diese entweder über die gemeinsame Stelle (ear) den Herstellern zurückgeben oder an die Wertstoffhöfe anzuliefern. Seit dem 1. Juli 2006 dürfen Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten in neu gefertigten Produkten kein Blei, Cadmium, Quecksilber oder bestimmte Chromverbindungen sowie bromhaltige Flammschutzmittel mehr verwenden. Dadurch sollen Mensch und Umwelt künftig noch stärker vor Schadstoffbelastungen geschützt und die Recyclingfähigkeit der Produkte verbessert werden.

Kennzeichnung von neuen Elektro-Geräten
Die Hersteller müssen Elektro- und Elektronikgeräte, die nach dem 24.3.06 in den Verkehr gebracht werden und für private Haushalte bestimmt sind, mit der durchgestrichenen Abfalltonne auf Rädern kennzeichnen.  

Das Symbol bedeutet, dass so ge­kennzeichnete Geräte nicht über die Restmülltonne entsorgt werden dürfen.


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