Badeschwämme  Gebrauch

Naturschwämme

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Im Bereich der Naturschwämme gibt es zwei Hauptproduktgruppen. Die Echten oder Meeresschwämme als Kosmetik- und Badeschwämme und die Luffaschwämme als Massage und Reinigungsschwämme. Naturschwämme sind wesentlich empfindlicher als künstliche Schwämme, bieten aber je nach Einsatzbereich eine Reihe von Vorteilen.

Echte Meeresschwämme

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Als Bestandteil eines Meereslebewesens enthält ein Naturschwamm einen hohen Prozentsatz an Jod. Es wirkt antiseptisch. Meeresschwämme bleiben so länger hauthygenisch und –sympathisch als ihre synthetischen Brüder. Zusätzlich können Meeresschwämme größere Mengen Wasser speichern und dieses auch über längere Zeiträume halten und sind zusätzlich besonders sanft zur Haut.

Luffaschwämme

Luffaschwämme eignen sich vor allem als Massageschwämme zur Stimulation der Hautdurchblutung, als dekoratives Accessoire und Bio-Scheuerschwamm sowie als Instrument zum Entfernen überflüssiger Hautschuppen.

Schaumstoff-Schwämme

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Die im Handel am stärksten repräsentierte Produktgruppe ist, nicht zuletzt wegen des vergleichbar niedrigen Preises und der guten Haltbarkeit, die der Schaumstoff-Schwämme. Bedingt durch den vergleichbar geringen Produktionsaufwand sind Schaumstoff-Schwämme relativ günstig. Sie sind weitgehend beständig gegen Säuren und Laugen und werden daher auch als Putz-, Spül- und Reinigungsschwämme eingesetzt. Daher sind Schaumstoff-Schwämme die im Handel mengenmäßig am stärksten repräsentierte Gruppe.

 

Weitere Schwammtypen

Zwischen den 100% natürlichen echten Schwämmen oder der Luffagurke und den synthetischen Schaumstoffschwämmen existiert eine weitere Produktgruppe: die der Viskoseschwämme aus Baumwollmaterialien. Sie sind in trockenem Zustand hart und unflexibel und erreichen auch feucht weder die Elastizität, noch das Wasserspeichervermögen der anderen Schwammtypen und werden daher in erster Linie als Putz- und Reinigungsschwämme eingesetzt.

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