Badmöbel - Materialien  Metalle

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Metalle erfreuen sich im Bad wachsender Beliebtheit. Die Eigenschaften der verschiedenen Metalle wie Edelstahl, Aluminium etc. sind relativ unterschiedlich. Allerdings bestechen sie alle durch ihren Glanz und der damit verbundenen kühlen Optik, sowie ihre Feuchtigkeits- und Wärmeunempfindlichkeit.

Edelstahl

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Edelstahl – auch bekannt unter dem Begriff „Nirosta-Stahl – ist eine Stahllegierung mit Chrom und Nickelzusätzen in unterschiedlichen Volumenanteilen.  13/0, 18/8 oder 18/10 geben die Anteile an Chrom und Nickel wieder. Der 18/10 Edelstahl ist der gegen Flecken unempfindlichere Stahl. Im Gegensatz zu Stahl rostet (= Oxidationsvorgang) Edelstahl nicht.

Allerdings sollte man mit spitzeren Gegenständen wie Nagelfeile oder –schere vorsichtig sein, weil diese den Edelstahl zerkratzen können. Spritzwasser hinterlässt auf Edelstahl unschöne Kalkflecken, die problemlos mit jedem Badreiniger entfernt werden können. Feinere Kratzer und gröbere Verschmutzungen lassen sich mit herkömmlichen Edelstahlreinigern, wie sie in jedem Drogeriemarkt erhältlich sind entfernen. Die Reinigung gebürsteter Edelstahloberflächen sollte in Schleifrichtung (meist parallel zur Vorderkante) erfolgen.

Aluminium

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Aluminium ist das dritthäufigste chemische Element in der Erdkruste. Bei diesem Leichtmetall bildet sich beim Kontakt mit Luft sehr schnell eine dünne Oxidschicht, die im Gegensatz zu Stahl nicht zerstörend wirkt. Durch die dünne Oxidschicht wird Aluminium sehr korrosionsbeständig. Verstärken kann man diesen Vorgang durch eine elektrische Oxidation = Eloxieren. Aluminium ist weicher als Edelstahl und somit kratzempfindlicher, besticht aber durch seinen silbrig-weißen Glanz.